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Externe Einflüsse

Das Selbstwertgefühl wird das ganze Leben lang aufgebaut und ist nicht statisch. Das ist eine gute Nachricht: Es kann sich verändern. Es hängt sowohl von persönlichen Merkmalen als auch vom Umfeld ab, in dem wir leben. Faktoren sind etwa die Qualität des sozialen Umfelds, der Stress bei der Arbeit, der Leistungsdruck oder Normen und Ideale, die von den Medien verbreitet werden.

Oft verurteilen und setzen wir uns selbst herab, weil wir uns einreden, dass wir alleine für unsere Schwierigkeiten verantwortlich sind. Möglicherweise trauen wir es uns nicht zu, bestimmte Situationen zu meistern. Dabei berücksichtigen wir oft nicht, dass sich auch äussere Umstände stark, ja gar überproportional auf eine Person auswirken können.

Äussere Faktoren, die das Selbstwertgefühl beeinflussen

Il existe plusieurs facteurs extérieurs à l’individu qui influencent l’estime de soi de manière importante, à savoir :

Erfahrungen in der Kindheit: Sie sind entscheidend. Ein Kind, das vernachlässigt wird, Gewalt oder Ausgrenzung erlebt, kann das ganze Leben lang davon geprägt bleiben.

Leistungsdruck: Erfolge stärken das Selbstvertrauen, wiederholte Misserfolge schwächen es. Hohe Anforderungen der Arbeitswelt belasten das Selbstwertgefühl: Es liegt nicht immer nur an den Kompetenzen, wenn Schwierigkeiten auftreten.

Diskriminierung: Spott, Beleidigungen oder Ungerechtigkeiten aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, Korpulenz oder einer Behinderung können sich stark auf das Selbstbild auswirken.

Einfluss des sozialen Umfelds

Unser soziales Umfeld hat ebenfalls einen grossen Einfluss auf das Selbstwertgefühl, insbesondere im Zusammenhang mit:

Autoritätspersonen: Das Verhalten und Kommentare der Eltern, Lehrpersonen oder Vorgesetzten wirken sich auf das Bild aus, das wir uns von uns selbst machen. Zuspruch stärkt das Selbstvertrauen; ständige Kritik schwächt es.

Qualität der Beziehungen: Unterstützung und Anerkennung stärken den Selbstwert. Toxische oder missbräuchliche Beziehungen können ihn schwächen (siehe auch Rubrik «Psychische Gesundheit und soziale Bindungen«).

Sozialer Druck: Die Erwartungen der Gesellschaft können uns dazu bringen, Teile von uns selbst zu verleugnen, um akzeptiert zu werden.

Traditionelle und soziale Medien: idealisierte Bilder und unrealistische Vorbilder können zu destruktiven Vergleichen führen.